Holzhammer-Contest 2025 vom Hengeberg

Hengeberg – Holzhammer Contest
DM/NW-148
JO42EB
GMA
SOTA
Holzhammer Contest
144 MHz
50 W
31 QSOs
01.11.2025
Am 1. November stand wieder der Holzhammer-Contest auf dem Programm. Dafür ging es auf den Hengeberg mit der Referenz DM/NW-148. Das Wetter zeigte sich typisch norddeutsch: etwa 14 °C und ein leichtes Nieseln – nichts, was einen Funker wirklich aufhält.

Die Station war diesmal wieder die bewährte Kombination: FT-857 mit etwa 50 W Ausgangsleistung an einer 9-Element-LPDA für 144/432 MHz. Gefunkt wurde hauptsächlich auf 144 MHz.

Trotz der eher gemütlichen Bedingungen kamen am Ende 31 QSOs ins Log. Der Standort auf dem Hengeberg bietet eine schöne Umgebung zum Funken – und selbst bei leichtem Regen lässt sich der Betrieb gut durchziehen.

Beim nächsten Mal nehme ich vielleicht gleich eine Hängematte mit und funke einfach im Liegen.

Der Holzhammer-Contest findet jedes Jahr am 1. November statt. Für die Teilnahme gibt es ein kostenloses Logprogramm auf der Webseite von G22. Es lohnt sich, die Anleitung vorher einmal durchzugehen – dann klappt das Loggen im Contest deutlich entspannter. Mitmachen können sowohl Einsteiger als auch erfahrene Funker, und nebenbei lassen sich auch Punkte für das Kurzzeitdiplom sammeln.


Locator: JO42EB
Station: FT-851
Power: 50 W
Antenne: 9-Element LPDA für 144/432 MHz

Kulm OE/ST-588 Aktivierung

Kulm – SOTA & GMA Activation
OE/ST-588
SOTA
GMA
11.9 km
306 m ascent
5 W QRP
Mit nur 5 W an einer etwa 20 m langen EFHW ging es auf den kleinen Gipfel OE/ST-588. Die Antenne hing nur ungefähr 2 m über dem Boden, aber bei angenehmen 19 °C und ruhigem Herbstwetter war das Setup schnell aufgebaut.

Dabei musste ich an einen Satz meines Freundes Mike, GW0DSP, denken:
„Four QSOs are enough!“

Also sollte es eigentlich nicht lange dauern. Direkt nach meinem ersten CQ meldete sich Helga, IN3FHE, mit einem starken Signal. QSO zwei und drei folgten kurz darauf, dann wurde es erst einmal ruhig. Zeit für einen schnellen GMA-Spot – und plötzlich entwickelte sich doch noch ein kleines Pile-up, trotz der sehr einfachen QRP-Station.


Callsign: OE/DL4MFM/P
Radio: TRU SDX
Power: 5 W
Antenna: 20 m EFHW (~2 m high)

Als DKØLR/p vom Dörenberg: Erster Dienstag im Monat UKW Aktivitäten

 

Dörenberg – 2 m Aktivität
DM/NS-036
74 QSOs
2 m SSB
JO42AE
WNA · NAC · GMAC · UKAC

Es war wieder der erste Dienstag im Monat – Zeit für die bekannten UKW-Aktivitäten. Vom Dörenberg (DM/NS-036, JO42AE) war ich gleichzeitig im Rahmen mehrerer Aktivitäten QRV: WNA, NAC, GMAC und UKAC.

Mit der Station auf 2 m SSB kamen insgesamt 74 QSOs ins Log. Der Dörenberg ist durch seine exponierte Lage im Teutoburger Wald ein hervorragender Standort für UKW-Betrieb – und bietet nebenbei auch eine großartige Aussicht über das Osnabrücker Land.

Stationsausrüstung: FT-857 mit 50 W, 9-Element-LPDA für 144/430 MHz


 


Mit dem Fahrrad zum Grillabend des VFDB Z31 Leer (Ostfriesland)

Seit Sommer 2025 bin ich auch Mitglied im VFDB-Ortsverband Z31 Leer (Ostfriesland). Neben dem gemeinsamen Amateurfunk gehört dort auch das gemütliche Beisammensein dazu.

Heute ging es mit dem Fahrrad zum Grillabend an die Pünte. Der Weg führte mich dabei an der schönen Parkanlage der Evenburg vorbei. Das historische Schloss mit seinem Wassergraben bietet eine wirklich beeindruckende Kulisse für eine kurze Pause auf der Fahrradtour.

Am Ziel warteten dann bereits die ersten Funkfreunde – diesmal allerdings ohne Funkgerät, dafür mit Grill und guter Stimmung.

Weitere Informationen zum Ortsverband Z31 gibt es hier:
https://z31.vfdb.org/wordpress/

Mit dem Fahrrad und UKW durch die Sächsische und Böhmische Schweiz

Saxony Radio Adventure – August 2025


Dresden

Ende August 2025 führte mich eine Reise in die Sächsische Schweiz. Mein Fahrrad war ständiger Begleiter, denn viele Aktivierungen verband ich bewusst mit sportlichen Anstiegen und landschaftlich reizvollen Strecken. Neben meinen Aktivierungen als DL4MFM ergab sich auch die Gelegenheit, mit meinem tschechischen Rufzeichen OK8CCC von einem der markantesten Berge der Böhmischen Schweiz QRV zu werden.


26. August 2025 – Děčínský Sněžník (OK/US-024, 723 m, JO70BS)

Ein besonderes Highlight war die Fahrradtour zum Děčínský Sněžník, dem höchsten Tafelberg der Böhmischen Schweiz. Die Strecke führte über etwa 22 km und rund 620 Höhenmeter stetig bergauf. Oben angekommen bot sich ein weiter Blick über die zerklüftete Landschaft bis hinüber zur Sächsischen Schweiz.

Gefunkt wurde mit einer einfachen FM-Handfunke (VGC VR-N76, 5 W, Originalantenne). Dennoch dauerte es keine 20 Minuten, bis 17 QSOs auf 145,425 MHz im Log standen. Besonders beeindruckend waren mehrere Stationen in über 50 km Entfernung mit sehr starken Signalen.

Die Rückfahrt war fast noch schöner als der Aufstieg – über viele Kilometer ging es nahezu ohne Treten bergab. Eine perfekte Kombination aus Fahrradtour und Funkbetrieb.


27. August 2025 – Großer Zschirnstein (DM/SX-029, 561 m)

Am nächsten Tag holte mich Bernd, DL2DXA, an meiner Pension ab. Gemeinsam ging es zum Wanderparkplatz und von dort zu Fuß weiter auf den Großen Zschirnstein. Der etwa 5 km lange Aufstieg verging im Gespräch sehr schnell.

Oben begann sofort reger Funkbetrieb auf 145,425 MHz. Innerhalb kurzer Zeit kamen etwa 40 QSOs ins Log. Anschließend folgte noch etwas Betrieb auf 40 m. Die UKW-Reichweite von diesem exponierten Standort war beeindruckend.


27. August 2025 – Kaiserkrone (DA/SX-047, 351 m, JO70CV)

Noch am selben Tag ging es weiter zur Kaiserkrone. Der Aufstieg war kurz, aber steil. Auch hier gelangen zahlreiche QSOs auf 2 m und 70 cm. Ein intensiver und sehr erfolgreicher Funk- und Wandertag.


28. August 2025 – Drei Gipfel an einem Tag

Papststein (DM/SX-045)

Gemeinsam mit Marc, DO2UDX, begann der Tag am Papststein. Insgesamt gelangen 55 QSOs auf VHF, UHF und SHF im FM-Betrieb.

Kleinhennersdorfer Stein (DA/SX-203)

Kurz darauf folgte der Kleinhennersdorfer Stein. Auch hier füllte sich das Log schnell – insgesamt 65 QSOs.

Gohrisch (DA/SX-028)

Der dritte Gipfel des Tages war der Gohrisch. Der Auf- und Abstieg war stellenweise anspruchsvoll, wurde aber mit einer großartigen Aussicht belohnt. Weitere 41 QSOs kamen ins Log.


29. August 2025 – Pfaffenstein – spontane Aktivierung

Nach einem regnerischen Tag klarte das Wetter am späten Nachmittag auf. Kurz entschlossen fuhr ich mit dem Fahrrad zum Pfaffenstein. Der Aufstieg durch das bekannte „Nadelöhr“ war spektakulär, aber gut machbar.

Mit der portablen UKW-Station gelangen schnell zahlreiche QSOs auf 2 m und 70 cm. Eine schöne spontane Aktivierung mit großartiger Aussicht.


30. August 2025 – Großer Winterberg und Kipphornaussicht

Mit dem Fahrrad ging es zunächst auf dem Elberadweg bis nach Schmilka. Von dort führte der Wanderweg hinauf zum Großen Winterberg (DM/SX-030, DLFF-0012), dem höchsten Punkt der Sächsischen Schweiz. Nach dem Aufstieg tat ein kühles Getränk auf der Terrasse richtig gut, bevor noch ein paar QSOs auf UKW ins Log kamen.

Auf dem Rückweg machte ich noch einen Abstecher zur Kipphornaussicht (DA/SX-279, ebenfalls DLFF-0012). Der Blick von dort über das Elbtal und die Felsen der Sächsischen Schweiz ist wirklich beeindruckend.

Solche Touren zeigen immer wieder: GMA ist weit mehr als nur Punkte sammeln – es geht auch um Natur, Bewegung und besondere Orte.


Die Tage in der Sächsischen und Böhmischen Schweiz waren eine ideale Kombination aus Fahrradfahren, Wandern und portablem Funkbetrieb. Selbst mit kleiner Ausrüstung und geringer Leistung waren große Entfernungen möglich. Viele interessante Kontakte, beeindruckende Landschaften und intensive Naturerlebnisse machten diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Danke an Bernd, DL2DXA, und Marc, DO2UDX, für die Begleitung auf einigen Bergen. Das wird 2026 auf jeden Fall wiederholt.


Tour-Statistik (26.–30.08.2025)
9 Aktivierungen
304 QSOs gesamt
Ø 33,8 QSOs/Aktivierung
Top: 65 QSOs
Bandverteilung (aus ADIF, alle 304 QSOs)
2 m149
70 cm106
23 cm28
13 cm21
Hinweis: Im ADIF waren 120 QSOs ohne BAND-Feld gespeichert; die wurden über FREQ korrekt den Bändern zugeordnet.
Kurzfakten
  • Zeitraum: 26.–30. August 2025
  • Aktivierungen: 9 (OK + Sachsen)
  • Meiste QSOs: Kleinhennersdorfer Stein (DA/SX-203) mit 65
  • Wenigste QSOs: Großer Winterberg (DM/SX-030) mit 11
GMA ist so viel mehr als nur Punkte – Natur, Bewegung, Aussicht und Funkfreunde inklusive.

WNA/NAC: Aktiv auf 2m vom Hermannsturm (JO42AE) bei 35 °C – SOTA, WWFF & POTA


Gestern Abend habe ich mal wieder Rucksack, Funkgerät und Antenne gepackt und mich bei sommerlichen 35 °C auf den Hermannsturm (JO42AE, 20 m hoch) im Teutoburger Wald begeben. Ziel: Eine schöne 2m-Aktivierung für gleich drei Programme – SOTA, WWFF und POTA. Der Turm ist übrigens ein echter Hingucker und Teil des UNESCO Global Geoparks „Terra Vita“.

Meine Station

  • Transceiver: YAESU FT-857, 50 W

  • Antenne: 9 Elemente LogPer (LPDA)

Referenzen

  • SOTA: DM/NS-036

  • WWFF: DLFF-0125

  • POTA: DE-0079

Betrieb & Log

Fast drei Stunden Betrieb, überwiegend in SSB, ein QSO in CW – insgesamt 67 QSOs. Trotz der Hitze waren die Bedingungen sehr ordentlich und die Aktivität hat richtig Spaß gemacht. Das weiteste QSO führte nach England zu G4CLA, ganze 630 km entfernt! Insgesamt kamen 11 Grids und drei Länder ins Log.

Ein kleiner Ausschnitt aus meinem Log und die Verbindungen zeigt die Karte unten:

Eindrücke & Highlights

  • Schöne Abendstimmung mit Sonnenuntergang über dem Osnabrücker Land – besser geht’s kaum!

  • Aufbau und Betrieb auf dem Turm, mit tollem Weitblick und einer leichten Brise (zum Glück).

  • Ein QSO mit G4LPP habe ich im Video festgehalten – darin sieht man, wie das QSO über die Distanz auf 2m läuft. (Im Video ist das Funkgerät zu sehen.)

  • Die 9ele-LPDA hat sich einmal mehr bewährt und der FT-857 kam ordentlich ins Schwitzen – genau wie ich!

Natürlich waren die Bedingungen anspruchsvoll bei der Hitze – aber am Ende war es ein rundum gelungener Funkabend mit viel Spaß am Experimentieren, Natur und Amateurfunk.


Weitere Bilder gibt’s unten, das Video zum G4LPP-QSO verlinke ich auch.
Fragen zu Technik, Ablauf oder Tipps für die eigene Aktivierung? Immer gerne in die Kommentare!

Vy 73,
Mario – DL4MFM/P


PS: Für alle, die mal selbst eine Aktivierung planen: Wasser, Hut und Sonnencreme sind an solchen Tagen Pflicht! Und beim Turm bitte den letzten Sonnenstrahl auskosten – lohnt sich!

Notfunkübung im Raum Leer – 22. Juni 2025

Am Sonntag, den 22. Juni 2025, fand eine umfangreiche Notfunkübung der Ortsverbände VFDB Z31 Leer und DARC I07 Leer statt. Ziel der Aktion war es, unter möglichst realistischen Bedingungen die Kommunikationsfähigkeit bei Ausfall regulärer Infrastruktur zu testen. Insgesamt beteiligten sich etwa 20 Stationen aus dem Landkreis Leer und den angrenzenden Regionen.

Station DL4MFM – Lengenerland (JO33VI)

Ich selbst wurde der östlichste Standort der Übung zugewiesen – an der Grundschule Lengenerland (Locator JO33VI). Mit portabler Ausrüstung und autarker Energieversorgung richtete ich dort eine temporäre Notfunkstation ein.

Verwendete Geräte:

LPDA 144-440 MHz
LPDA 144-440 MHz
  • Alinco DR-438 (UHF FM), 45 Watt
  • Yaesu FT-1900 (VHF FM), 55 Watt
  • Anjo Log-Periodic Yagi (9 Elemente, 144–440 MHz), montiert auf einem Fotostativ
  • Diplexer für gleichzeitige Nutzung
  • Solarmodul zur Ladeerhaltung
  • APRS-Tracker auf 144.800 MHz
  • Meshtastic-Node auf 434.100 MHz

Ablauf der Übung

Die Koordination erfolgte durch Friedhelm, DL1BLN, von der Leitstation in Nortmoor. Nach einer kurzen Abstimmphase über DB0LER starteten verschiedene Reichweitentests auf Relais- und Simplexfrequenzen.

1. Treffpunkt: DB0LER – 438.575 MHz (Leer / Agravis-Turm)

Alle Stationen waren problemlos zu hören. Diese Phase diente der allgemeinen Bereitschaftsmeldung und Eröffnung.

2. Umstieg auf DB0ET – 438.935 MHz (Campen / Leuchtturm)

Hier zeigte sich bereits der Effekt der Entfernung und Antennencharakteristik: Einige Stationen konnten die Relaisstelle nicht mehr erreichen.

Empfang DB0ET in Lengenerland

 

3. Simplex auf 2 m – 145.375 MHz

Die Kommunikation wurde auf Direktbetrieb (Simplex) umgestellt. Ich konnte 12 Stationen empfangen, darunter auch DL8BCJ auf Borkum – mit etwa 81 km Entfernung der weiteste Kontakt.

4. Simplex auf 70 cm – 433.525 MHz

Deutlich schwächer: Nur 4 weitere Stationen waren neben der Leitstation noch hörbar.

Meshtastic, APRS, Kontroll-RX
Meshtastic, APRS, Kontroll-RX

Zusatzdienste:

  • APRS-Tracking lief über die gesamte Zeit stabil mit.

  • Meshtastic auf 434.100 MHz brachte keine Verbindungen, obwohl mehrere Nodes erwartet wurden.

Verbindungsübersicht

Karte 1: Station DL4MFM (JO33VI)

Zeigt meine empfangenen bzw. verbundenen Gegenstationen während der Übung.

karte_dl4mfm
Stationen aus meiner Sicht

Karte 2: DB0LER Relais-Zentrum

Hier sind alle Teilnehmerstationen eingezeichnet, die das Relais DB0LER erreichen konnten. Gut zu erkennen: Das Zentrum der Funkabdeckung liegt im südlichen Raum Leer, Borkum stellt den westlichsten Außenposten dar.

Stationen zu DB0LER
Stationen zu DB0LER

Fazit

Die Übung war ein voller Erfolg – technisch wie organisatorisch. Besonders im 2 m-Band zeigte sich die hohe Effizienz direkter Kommunikation mit Richtantenne. Der Einbruch auf 70 cm war ebenfalls aufschlussreich.

Ein besonderer Dank geht an DL1BLN (Friedhelm) für die professionelle Leitung und an alle beteiligten Funkfreunde für das große Engagement!

Norddeich Radio – unterwegs auf den Spuren von DAN

Heute war ich gemeinsam mit den Funkfreunden des VFDB Ortsverbands Z31 (Leer) zu Besuch im Museum Norddeich Radio – der ehemaligen Küstenfunkstelle mit dem traditionsreichen Rufzeichen DAN.

Zwischen liebevoll erhaltenen Geräten, Fernschreibern, Tasten und Kurzwellenanlagen wurde die Zeit des Seefunks auf beeindruckende Weise wieder lebendig. Besonders faszinierend war der historische Arbeitsplatz mit Telexgerät und manueller Vermittlung – eine eindrucksvolle Demonstration, wie vor Jahrzehnten Nachrichten über den Äther gingen. Die DEBEG-Uhr mit den bunten Sektoren erinnerte an die wichtige Rolle der Zeitdisziplin im Funkbetrieb.

In einer Vitrine fanden wir sogar eine Anweisung für den Funkentelegraphendienst aus dem Jahr 1913 – gedruckt in der Reichsdruckerei! Historie zum Anfassen.

Eines der Highlights war der sogenannte Peilfunk-Platz, wo man sehen konnte, wie mit Hilfe von Funkpeilung Positionen auf See bestimmt wurden – für damalige Verhältnisse mit beeindruckender Präzision.

Natürlich durfte auch ein Blick auf verschiedene Morsetasten nicht fehlen – vom klassischen Pump Paddle bis zum modernen iambic Keyer war alles vertreten. Für ein Schmunzeln sorgte ein liebevoll gestaltetes Diorama mit einem Sendemast, Modellkühen und den wichtigsten Q-Gruppen drum herum – Hamspirit mit Augenzwinkern.

WWFF-Aktivierung DLFF-1227: Fintlandsmoor und Dänikhorster Moor

Manchmal läuft es einfach nicht rund am Funk – und trotzdem bleibt ein Tag draußen unvergesslich. Diesmal war ich im wunderschönen Fintlandsmoor und Dänikhorster Moor unterwegs, um DLFF-1227 zu aktivieren. Die Bedingungen waren – sagen wir mal vorsichtig – unterirdisch. Lange Funkpausen, wenig Betrieb, QSO-Partner rar. Es hat wirklich gedauert, bis die 44 QSOs im Log standen. Zum Glück waren die Frösche am Moor gesprächiger als so mancher OM. 😉

Das Wetter hätte besser nicht sein können: strahlend blauer Himmel, 25 °C, und die Sonne ließ das Moor in voller Pracht leuchten. Mein Platz im Grünen: eine kleine Schutzhütte, drumherum nichts als Natur, das Klicken des paddles und das Quaken der Frösche im Ohr. Die Antenne (MC750) verschwand irgendwo zwischen den Büschen, und meine Station (FT-891, 90 Watt, nur CW) machte tapfer mit.

An- und Abreise natürlich stilecht per Fahrrad. Funk-Equipment, Verpflegung und ein bisschen Abenteuergeist immer dabei.

Unterm Strich: Wenig Funk, viel Natur, tolle Location und wieder mal die Erkenntnis, dass Outdoor-Aktivierungen auch dann Spaß machen, wenn das Log mal nicht überläuft.

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung